Einführung in die Empathische / Gewaltfreie Kommunikation für ehrenamtlich im Bereich Flüchtlingshilfe tätige Menschen

Worte können Fenster oder Mauern sein

Wer im Handlungsfeld Flüchtlingshilfe aktiv ist, sieht sich mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Sprachbarrieren, Kulturunterschiede, Behördensprache, durch Krieg und Gewalt geprägte Gesprächspartner, starke eigene Gefühle und vielleicht die eigene Familie, die dem Ehrenamt kritisch gegenüber steht. Mit all dem gilt es zurechtzukommen. Die Gewaltfreie Kommunikation ist hierfür ein geeignetes Werkzeug. Jenseits von „richtig und falsch“ orientieren wir uns an den allen Menschen gemeinen Bedürfnissen und Gefühlen, prüfen gewählte Handlungsstrategien auf ihre Wirksamkeit, ohne zu verurteilen, anzuklagen oder zu beschuldigen. Ein Klima von Wertschätzung und Vertrauen entsteht. Der im Zentrum der GFK stehende 4-Schritte-Prozess ist leicht zu erlernen und hilft uns in jeder Situation, den Überblick zu behalten (oder zu erlangen) und so zu kommunizieren, dass man uns gern zuhört und bereits ist, gemeinsam eine gute Lösung für alle zu finden.

Ein dreiteiliges Seminar findet ab 29.9.18 in Osterholz-Scharmbeck statt (20.10. und 10.11. – immer von 14.00 bis 17.30 Uhr). Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung bitte über die Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe: petra.pfitzner@landkreis-osterholz.de.

Ein Tagesseminar findet statt am Samstag, 3. November 18, 10. – 17.30 Uhr in Holzminden, Organisation und Anmeldung bitte über die Kreisvolkshochschule Holzminden: ruth.happel@landkreis-holzminden.de